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Stefan Schnupp, Mittelalterliche Diplomatie in Europa und dem Alten Reich

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Das Gemeinschaftswesen Pfalzbayerns unter Kurfürst Kart Theodor (1777-79).

cellophanierter Pappband, ISBN 978 3 7696 0429 0, 648 Seiten, € 69,-

 

Beschreibung

Als Bayern im Jahr 1777 an den Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz fiel, vereinigte er seine Territorien zum Kurfürstentum Pfalzbayern, das damit zum drittgrößten Herrschaftsgebilde im Alten Reich avancierte. Die beiden wittelbachischen Länder, Pfalz und Bayern, hatten seitdem auch einen diplomatischen Dienst. Insgesamt 119 Diplomaten vertraten als Botschafter, Gesandte, Residenten oder Agenten Pfalzbayern bei auswärtigen Höfen, Reichsinstitutionen und Städten sowie auf Kongressen. Die Untersuchung widmet sich diesem Personenkreis, von dessen Mitgliedern bisher kaum mehr als ihre Namen bekannt waren, und analysiert ihn nach kollektiv-biographischen Gesichtspunkten. Aspekte des Alltags und die diplomatischen Lebenswelten werden ebenso beleuchtet wie die Praktiken des pfalzbayerischen Gesandtschaftswesens. Abgerundet wird die Studie durch den Blick auf die 83 Diplomaten der auswärtigen Mächte am Münchner Hof, deren Tätigkeit Diplomatie als reziprokes System erkennbar werden lässt.

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